Bildungsszene International

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Englische Lehrpersonen erhalten mehr Disziplinarmöglichkeiten

Vor Inkrafttreten des neuen Gesetzes hatten Lehrpersonen eigentlich die gleichen Rechte Schüler in ihre Schranken zu weisen wie die Eltern. Viele Lehrer waren aber nicht immer sicher, ob sie sich bei Bestrafungen innerhalb des Gesetzes bewegten.

 

Die neuen Massnahmen beinhalten:

 

  • das Recht unerlaubte Gegenstände der Schüler zu konfiszieren (Handy, CD-Player usw.)
  • das Recht Schüler zu bestrafen, die sich auf dem Weg von und zur Schule schlecht benehmen (z.B. im Bus oder Zug)
  • eine grössere  Bandbreite  bei der Bestrafung durch Nachsitzen  (nach der Schule oder am Samstag)
  • die Verpflichtung aller Schulen Vorkehrungen zu treffen um das Problem Mobbing zu bewältigen

 

 

Die Körperstrafe ist in England seit 1986 abgeschafft.  Mit dem neuen Gesetz ist es den Lehrpersonen erlaubt, Schüler bei versuchten Gewalttaten mit angemessener Gegenwehr davon abzuhalten.

Schulleiter dürfen verdächtige Schüler nach Waffen untersuchen oder Metall-Detektoren einsetzen.

 

Jim Knight, englischer Staatsminister für Schulen, hofft mit dem neuen Gesetz würden Lehrpersonen von ihren Schülern oder deren Eltern nicht mehr hören müssen: „Sie können mir nicht sagen, was ich tun muss“.

 

Die Zusammenarbeit mit den Eltern sowie mit Partnerschulen sollen helfen um Disziplinarprobleme zu verhindern. Eltern müssen mehr Verantwortung für ihre Kinder übernehmen.

 

Weitere Informationen finden Sie hier.