Ausstellung "Strafen"

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Lehrereinführung zur Ausstellung

Strafen. Eine Ausstellung zur Strafkultur und Strafpraxis heute.

Im Zeughaus Teufen AR

 

Einführung in die Ausstellung für Pädagoginnen und Pädagogen

 

Ein Klaps auf den Hintern für das quengelnde Kind. Strafaufgaben für den schwatzenden Schüler, drei Wochen gemeinnützige Arbeit für den Schnellfahrer oder zehn Jahre Zuchthaus für den Mann, der seine Frau erschoss. Wir strafen als Gesellschaft und wir strafen ganz privat: In der Familie und in der Schule, unter Gleichaltrigen und vor Gericht. Die Ausstellung inszeniert das Thema strafen in einer umfassenden, emotional ansprechenden Form. Strafende und Bestrafte kommen zu Wort und stellen die Sinnfrage:

Weshalb strafen wir und was erreichen wir damit?

 

Die Einführung in die Ausstellung für Pädagoginnen und Pädagogen will eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Thematik ermöglichen und bereitet auf einen Ausstellungsbesuch mit Schulklassen vor. Es wird aufgezeigt, wie das Strafen im Unterricht zum Thema gemacht werden kann. Kopfnüsse und Schläge mit dem Lineal gehören der Vergangenheit an. Probleme mit der Disziplin sind geblieben; unsere multikulturelle, individualisierte Gesellschaft sucht nach Antworten, wie sich die Regeln des Schulalltags durchsetzen lassen.

 

Einführung für Lehrpersonen aller Stufen:

 

Leitung      : Franziska Bassanello-Lehmann, Lehrerberaterin AR

Daten         : Mi , (noch zu bestimmen ) 14 – 16 Uhr

                    Sa  , (noch zu bestimmen)  10 – 12 Uhr

Ort             : Zeughaus Teufen, AR

Kosten       : Ausstellungs- Eintritt  Fr. 12.-

Anmeldung: bis 20. Mai 07, bei info(at)strafen.ch,

   oder Tel 071 333 57 75: Mo – Fr 8 – 12 Uhr

 

Informationen unter www.strafen.ch

Die Ausstellung ist geeignet für Mittel- und Oberstufenschüler/innen.