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Vertiefungsstudie - Bildungsangebote im Übergang von der obligatorischen Schule in die Berufsbildung
Vertiefungsstudie: Bildungsangebote im Übergang von der obligatorischen Schule in die Berufsbildung
Eine vom BBT in Auftrag gegebene Studie gibt einen Überblick über verfügbare und besuchte Zwischenlösungen nach der obligatorischen Schulzeit und analysiert die Strategien, Zuständigkeiten und Prozesse der Kantone. Für 2.5 bis 3 Prozent der Schulabgängerinnen und Schulabgänger eines Jahrgangs besteht das Risiko, dass sie den Übergang in eine Ausbildung oder ins Erwerbsleben nicht schaffen. Die Studie bestätigt aber auch, dass die von Bund, Kantonen und Organisationen der Arbeitswelt eingeleiteten Massnahmen, dieses Risiko zu mindern, Erfolg versprechend sind.
Die bestehenden Strukturen stellen für einen überwiegenden Teil der Jugendlichen einen erfolgreichen Übergang von der Sekundarstufe I in die Sekundarstufe II (Übergang I) sicher. Drei Viertel aller Schulabgängerinnen und Schulabgänger treten nach Ende der obligatorischen Schulzeit direkt eine schulische oder berufliche Ausbildung an. Ein Fünftel entscheidet sich für eine Zwischenlösung.
Gemäss der Vertiefungsstudie "Bildungsangebote im Übergang von der obligatorischen Schule in die Berufsbildung" entspricht die Risikogruppe von 2.5 bis 3 Prozent einer Anzahl von 2000 bis 2500 Schulabgängern und Schulabgängerinnen pro Jahr. 60 Prozent davon sind Schweizer und Schweizerinnen.
Die Studie hat einen Überblick über verfügbare und besuchte Zwischenlösungen nach der obligatorischen Schulzeit zum Ziel und analysiert die Strategien, Zuständigkeiten und Prozesse der Kantone am Übergang I. Sie empfiehlt
- Frühzeitige Erfassung und Förderung von Schülerinnen und Schülern mit Defiziten
- Fokussierung der Anstrengungen auf die Leistungsschwachen und Unmotivierten
- Langfristige Strategien für Jugendliche mit erheblichen Schwierigkeiten (z.B. aufeinander aufbauende Brückenangebote)
- Proaktive Beratung von Lernenden bei drohender oder bereits erfolgter Lehrvertragsauflösung.
Die vorgeschlagenen Massnahmen sind Gegenstand des "Case Management Berufsbildung". Diese vom Bund initiierte, individuelle Fallführung soll dazu beitragen, die Quote der Abschlüsse auf der Sekundarstufe II auf 95 Prozent zu steigern.
Die Studie kann hier heruntergeladen werden.




