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Neue Publikation: Szenarien 2009–2018 für die obligatorische Schule

Im Rahmen des Projekts «Bildungsperspektiven» erarbeitet das Bundesamt für Statistik seit 2004 jährlich Szenarien für das gesamte Bildungssystem. 2006 waren die Prognosen für die obligatorische Schule zum ersten Mal auf die Lehrkräfte der Primar- und Sekundarstufe I erweitert. 2007 wurden erstmals auch Vorausschätzungen für die Professorinnen und Professoren sowie den Lehrkörper der Hochschulen durchgeführt. Die Prognosen sollen zur Beantwortung von Fragen beitragen, die sich aus der Demografie des Lehrkörpers sowie aus dem Einfluss der Entwicklung der Anzahl Schülerinnen und Schüler oder Studierender auf die künftige Rekrutierung von Lehrkräften oder Professorinnen und Professoren ergeben. Seit 2009 werden in den Prognosen für die Lehrkräfte auch die Arbeitspensen detailliert berücksichtigt. Dadurch können nicht nur die Austritte und die Neuzugänge bei den Lehrkräften, sondern auch die Erhöhungen oder Reduzierungen der Arbeitszeiten untersucht werden. Dies ermöglicht die Bedeutung der Teilzeitarbeit im Lehrerberuf bestmöglich zu berücksichtigen.

Was die obligatorische Schule betrifft, sind die künftigen Schülerzahlen und die entsprechende Rekrutierung der Lehrkräfte von zahlreichen Faktoren abhängig, deren Entwicklung sich teilweise nicht vorhersehen lässt. Dazu gehören: die zukünftige Entwicklung der Geburtenzahlen; die Einführung neuer administrativer Massnahmen im Bereich der Einschulung (z.B. Herabsetzung des Einschulungsalters) oder der Schulzeit (insbesondere in der Vorschule); die Entwicklung der Migrationsströme auf internationaler Ebene wie auch innerhalb der verschiedenen Regionen in der Schweiz; der Einfluss der Konjunkturentwicklung auf die Fluktuationsrate der Lehrkräfte; administrative Massnahmen bei der Anzahl Schülerinnen und Schüler pro Klasse, der Anzahl Unterrichtsstunden oder der Pensionierung von Lehrkräften.

Die Publikation können Sie hier herunterladen.