Berufsmesse Zürich
für Jugendliche und Erwachsene
Berufsmesse Zürich für Jugendliche und neu auch für Erwachsene!
Vom 23. bis 27. Oktober 2007 präsentiert die Berufsmesse Zürich über 260 Lehrberufe, Grund- und Weiterbildungsangebote für Jugendliche sowie neu auch für Erwachsene. Kostenlose Laufbahnberatungen und Vorträge zu Weiterbildungsthemen runden das Messeangebot ab. Höhepunkte wie das erste schweizerische Berufswahl-Portfolio für Berufsfindung und Lehrstellensuche, «Töggeli-Turniere» mit GC-Fussballstars, die Prämierung der zehn besten Zürcher Lehrabschlüsse 2007 und die Schweizer Meisterschaften der Gebäudetechnikberufe und der Informatikberufe machen den Messebesuch noch attraktiver.
73 Berufsverbände, Organisationen und Unternehmen der Privatwirtschaft stellen vom 23. bis 27. Oktober 2007 im Messezentrum Zürich über 260 Lehrberufe, Grund- und Weiterbildungsangebote vor. Dank verstärkter Beteiligung von Anbietern der Weiterbildung können sich neu auch Erwachsene über zielgruppengerechte Aus- und Weiterbildungsangebote orientieren. Das vor zwei Jahren ausgearbeitete Konzept einer eigenständigen Berufsmesse hat sich als unverzichtbares Angebot für den Wirtschaftsraum Zürich definitiv etabliert. Ermöglicht wird die Berufsmesse Zürich dank der finanziellen Unterstützung der Zürcher Kantonalbank, der Bildungsdirektion des Kantons Zürich und des Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie.
Jugendliche probieren die einzelnen Berufe vor Ort aus und informieren sich persönlich bei Fachpersonen. Speziell für Eltern mit Kindern im Berufswahlalter und für Erwachsene mit Weiterbildungswünschen stehen die Abendöffnung am Freitag, 26. Oktober 2007, bis 20 Uhr und der Messesamstag, 27. Oktober 2007, zur Verfügung. Eltern informieren sich über Profile und Anforderungen von Lehrberufen und erfahren, wie sie ihr Kind im Berufswahlprozess aktiv unterstützen können. Weiterbildungsinteressierte verschaffen sich einen Überblick über das umfangreiche Angebot und lassen sich vor Ort kompetent beraten.
Erstes schweizerisches Berufswahl-Portfolio
Das S&B Institut für Berufs- und Lebensgestaltung aus Bülach stellt das erste schweizerische Berufswahl-Portfolio für Berufsfindung und Lehrstellensuche vor. Dieser neue Medienverbund besteht aus aufeinander abgestimmten Lehr- und Beratungsinstrumenten für ein systematisches Vorgehen in der Berufswahlvorbereitung. Jugendliche und deren Eltern werden dadurch informiert und angeleitet. Lehrpersonen der 7. bis 9. Klasse und Berufsberater/innen erhalten Unterlagen, um Ihren Anteil in der Berufswahlvorbereitung zu gestalten. Das Berufswahl-Portfolio fördert die Zusammenarbeit zwischen Eltern, Lehrpersonen, Berufsberater/innen sowie Lehrbetrieben. Sämtliche Arbeiten, die Jugendliche und ihre Eltern tätigen, werden im Berufswahl-Portfolio laufend dokumentiert. So können alle Partner den aktuellen Stand der Jugendlichen im Berufsfindungsprozess jederzeit überprüfen. Jugendliche die eine besondere Unterstützung benötigen, können rechtzeitig erfasst werden.
Attraktives Begleitprogramm
Informative Vorträge zu Themen wie Bewerbung/Wiedereinstieg/ Potenzialanalyse/Laufbahngestaltung in Eigenregie, kostenlose Laufbahnberatungen, die Schweizer Meisterschaften der Gebäudetechnikberufe und der Informatikberufe, die Vorausscheidung der Schweizer Meisterschaft der Gärtnerberufe, die tägliche Produktion einer Messezeitung unter der Leitung des NZZ-Redaktors Jan Mühlethaler, DJ-Workshops und Modeschauen runden das Messeangebot ab. FUTURA.TV, Radio 105 und Radio Energy Zürich weihen die Jugendlichen in die Medienberufe ein und lassen sich bei der Arbeit über die Schulter schauen.
Weitere Höhepunkte bilden die Siegerehrungen der Schweizer Meisterschaften der Gebäudetechnik- und der Informatikberufe sowie die Prämierungen des «30-er Clubs». Der Verein «der 30-er Club» prämiert die zehn besten Lehrabschlüsse 2007 des Kantons Zürich. Der 30-er Club besteht aus Jungunternehmern verschiedener Berufsgattungen aus dem Wirtschaftsraum Zürich. Er würdigt die Preisträger für ihren Einsatz während der Ausbildung mit Reisegutscheinen im Gesamtwert von CHF 10'000.–.
Schweizer Meisterschaft der Gebäudetechnikberufe
Der Schweizerisch-Liechtensteinische Gebäudetechnikverband organisiert die Schweizer Meisterschaft der Gebäudetechnikberufe. Hier messen sich die Besten der Berufsgattungen Heizungsmonteur/in, Lüftungsanlagenbauer/in, Sanitärmonteur/in und Spengler/in. Voraussetzung für die Teilnahme an der Schweizer Meisterschaft ist zunächst ein überdurchschnittliches Fähigkeitszeugnis. Neben rein handwerklichen Fähigkeiten sind aber auch eine strukturierte Arbeitsweise, Belastbarkeit in Stresssituationen und Durchhaltewillen wichtig. Die Wettbewerbsaufgaben sind anforderungsreich und müssen unter erheblichem Zeitdruck gelöst werden. Den Bestplatzierten dieser Wettkämpfe winkt die Möglichkeit, sich für die im Jahre 2009 stattfindenden Berufsweltmeisterschaften in Kanada zu qualifizieren.
Schweizer Meisterschaft der Informatikberufe
In drei Disziplinen (IT-Anwendungen, Webdesign, Netzwerktechnik) kämpfen die Besten aus den Schulmeisterschaften und den Lehrabschlussprüfungen 2006 und 2007 um Medaillen. Pro Disziplin sind 30 Informatiker/innen an der Arbeit zu sehen, mit Präsentationen und Beispielen wird ihre Arbeit erklärt und der Beruf der Informatiker vorgestellt. Die Gewinner/innen von Gold und Silber nehmen an der Promotionsrunde für die Teilnahme an den Berufsweltmeisterschaften 2009 in Kanada teil.
Spiele mit oder gegen GC-Stars!
Am Stand der Schweizerischen Metall-Union (SMU) geht die «Töggeli-Post» ab. Von Dienstag bis Freitag spielen GC-Fussballstars gegen Gewinner eines SMS-Wettbewerbs an der «SMU-Töggeli-Challenge». Um am «SMU-Töggeli-Spiel» mit den GC-Stars zu spielen, braucht es auch etwas Glück. Wer an seinem Besuchstag ein SMS mit dem Stichwort «metall 20120» sendet, wird vielleicht ausgewählt. Hier können sich zudem interessierte Jugendliche auch über die verschiedenen Berufe in der Metallbaubranche informieren, an Maschinen arbeiten, einen CD-Halter selbst produzieren und nach Hause nehmen. Willkommen sind vor allem auch Schülerinnen, denn in den klassischen Männerberufen lassen sich immer mehr Frauen ausbilden.
Informatik – ein Berufsfeld mit Zukunftsaussichten!
In der Schweiz arbeiten gegen 200'000 Informatiker/innen, und mehr als die Hälfte davon entwickelt Softwarelösungen für die Finanzwelt, die Bildung, das Gesundheitswesen, die staatlichen Instanzen, usw. Sie sind mitverantwortlich, dass die Schweizer Industrie und Dienstleistungsbetriebe sich im In- und Ausland erfolgreich positionieren können. Deshalb sind gut ausgebildete Fachkräfte sehr gesucht. Doch leider fehlt in der Schweiz der Nachwuchs in der Informatikbranche. Pro Jahr werden rund 4'000 Informatiker/innen pensioniert, doch nur 2'500 verlassen das Bildungssystem. «Es ist dringend nötig, dass sich weit mehr junge Leute für eine Informatik-Grundbildung oder ein Informatik-Studium interessieren, als dies heute der Fall ist. Diese Grundbildung dient auch als Basis für andere Berufskarrieren, falls man später das Berufsfeld wechseln möchte» meint Alfred Breu, Vorstandspräsident bei der Zürcher Lehrmeistervereinigung Informatik.
Technologie-Wettbewerb «darwin21»: Spektakuläres aus der Praxis
Mit darwin21 hat die Technologie-Branche einen Wettbewerb lanciert, der die Faszination und die grenzenlosen Möglichkeiten dieser Berufswelten aufzeigt. 13 Teams aus Schulen und Unternehmen haben sich der Aufgabe gestellt, menschliche Emotionen mit aktuellen Technologien darzustellen. Die dabei entstandenen Köpfe sind an der Berufsmesse Zürich ausgestellt und können vor Ort via Computer und Internet oder Handy direkt gesteuert werden.
Berufsmesse Zürich in Kürze
- Datum: Dienstag, 23. bis Samstag, 27.Oktober 2007
- Ort: Messezentrum Zürich (Hallen 1 und 2)
- Öffnungszeiten: Di bis Do 8.30 bis 17 Uhr, Fr bis 20 Uhr, Sa 10 bis 16 Uhr
- Eintritt kostenlos
- Internet www.berufsmessezuerich.ch
- E-Mail info(at)berufsmessezuerich.ch
- Veranstalter: MCH Messe Schweiz (Zürich) AG und Kantonaler Gewerbeverband Zürich (KGV)




