CompiSternli
Schulklassen für das Projekt Mobile gesucht

Primarschulkinder führen ältere Personen in die Grundlagen am Handy ein. Die Kinder wechseln die Rolle, sie übernehmen die Rolle der Lehrpersonen. Ihre „Schüler/innen“ sind ältere Menschen. Die Kinder zeigen beim Erklären oft viel Geduld. Sie wissen aus täglicher Erfahrung, was Lernen konkret bedeutet.
Es geht bei diesem Projekt keineswegs darum, die Kinder ans Handy zu „locken“. Im Gegenteil: Die Kinder erlernen einen sinnvollen Umgang mit dem Handy. Sie überlegen sich, wann der Einsatz des mobilen Telefons wirklich Sinn macht. Die Kinder profitieren auf verschiedenen Ebenen: Sie stärken ihr Selbstwertgefühl auf eine gesunde Art; sie lernen, mit älteren Personen respektvoll umzugehen.
Älteren Personen fehlt oft der Zugang zu den neueren technologischen Hilfsmitteln. Das Handy ist für viele Menschen im heutigen Alltag unentbehrlich geworden. Gerade ältere Personen, die v.a. im Bereich der Sicherheit davon profitieren könnten, haben diese Entwicklung häufig verpasst und finden den Anschluss nicht mehr.
An diesem Punkt setzt das Projekt „Mobile“ ein: Kinder bringen älteren Personen die Grundlagen am Handy bei: Telefonieren, Nummern speichern, Lautstärke verändern, ev. sogar SMS schreiben. Je ein Kind schult eine ältere Person. Das Kind ist speziell gefordert: Es sollte einen Ablauf ausschliesslich verbal erklären, ohne mit seinen Händen etwas vorzuzeigen.
Wir suchen Lehrpersonen, welche mit ihrer Klasse das generationenübergreifende Projekt durchführen wollen. Das gesamte Material wird zur Verfügung gestellt (Schulungsunterlagen für die Ausbildung der Kinder, für die älteren Personen, ein Handykoffer mit 10 Geräten, Vorlage für Elternbriefe und Zeitungsartikel). Die Kinder werden während ungefähr 3 Doppelstunden auf ihre anspruchsvolle Aufgabe vorbereitet. Nachher geben die Kinder für einmal selber Schule. Die Klasse darf ein Kässeli aufstellen.
Infos und Anmeldung unter 081 413 1117, info(at)compisternli.ch, www.compisternli.ch
Mobile wird unterstützt durch die Ernst-Göhner-Stiftung, die Avina-Stiftung, MBF-foundation und durch die Swisscom.




