Den Berg von innen erleben
Anschauungsunterricht in Schleitheim

- Schulklasse beim Ausflug
Was man selbst erlebt, gesehen und gefühlt hat, bleibt besser im Gedächtnis verhaftet. So ist es auch beim Thema Heimatkunde, Steine, Erdkunde, Geologie. Und da bietet der Gipsstollen in Schleitheim besten Anschauungsunterricht. In einem kleinen, jedoch sehr anschaulich gestalteten und informativen Museum werden die Entstehung der Gipssteine, die Vorkommen, der Abbau und die Weiterverarbeitung dargestellt. Zudem erläutert der Betreuer des Museums das Thema altersgerecht und geht auf Fragen ein. Zu sehen ist auch eine Gipsstampfe sowie eine Gipsmühle, welche im 18./19. und noch im 20. Jh. für die Weiterverarbeitung der Gipssteine eingesetzt wurden. Doch der Höhepunkt ist der Gang in den rund 250 m langen, letzten noch öffentlich zugänglichen Gipsstollen der Region. Die Besucher werden mit einem Helm ausgerüstet und erleben auf diese Weise die Atmosphäre unter Tag. Und erhalten Anschauungsunterricht, wie es in einem Berg innen aussieht.
Planen Sie einen Schulausflug? Für den Geologieunterricht bietet sich der Besuch der Steinbrüche am Randen (Jura), im Seebi (Sandstein), im Lachebruch (rötlicher Alabaster) vor dem Höhepunkt des Besuchs des Gipsstollens in Oberwiesen an. Dann lässt sich die Exkursion auch mit einer Wanderung auf dem Tar-da-da-Weg, der Besichtigung der Bestrebungen zur Renaturierung der Wutach, dem Besuch der römischen Therme Iuliomagus oder mit einer Abkühlung im Schwimmbad Schleitheim verbinden.
Kontakt
Marianne Meier Schaffner gibt Ihnen gerne Auskunft und Tipps für ein Paket Email: info(at)randental.ch
Homepage: www. randental.ch
Gipsmuseum, Tel. 079 744 89 20
Die Stiftung zur Erhaltung des Gipsmuseums und Gipsbergwerkes freut sich, Ihnen den Unterricht attraktivieren zu helfen.




