Fondation Beyeler

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Neue "Ansichten"

Die Publikationsreihe ANSICHTEN richtet sich an Kunstinteressierte und Unterrichtende, die eine vertiefte Auseinandersetzung mit Werken der Fondation Beyeler suchen. Seit 2004 konnten wir bereits 12 Hefte herausgeben. Zur Surrealismus in Paris Ausstellung (ab 1. Oktober 2011) erscheinen nun ANSICHTEN 13 JOAN MIRÓ und ANSICHTEN 14 MAX ERNST. Die Publikationsreihe ANSICHTEN zeigt sich zudem in neuem Erscheinungsbild.

In ANSICHTEN finden Sie:
– eine Bildbetrachtung
– Informationen zum Werk: Arbeitstechnik, Stilistisches, Bildquellen
– Angaben zur Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte
– Anleitungen für Beobachtungen und Spiele in der Museumssituation
– Ideen für praktisches Arbeiten im Atelier, im Schulzimmer oder anderswo

ANSICHTEN 13 JOAN MIRÓ
Joan Miró (1893-1983) ist neben Pablo Picasso und Salvador Dalí der einflussreichste spanische Künstler der klassischen Moderne. Mit einer völlig eigenständigen Formensprache schuf er ein umfangreiches Werk von grosser Poesie. Die Fondation Beyeler besitzt sechs Gemälde und eine Skulptur von Miró aus verschiedenen Werphasen. Im Vergleich lassen sich Entwicklungen, Brüche, aber auch thematische Kontinuitäten gut erkennen. In ANSICHTEN 13 wird der Fokus auf die Gemälde Landschaft (Landschaft mit Hahn), Malerei (Personen: Die Brüder Fratellini) (beide 1927) und Malerei (1930), sowie die Bronzeplastik Mondvogel (1966) gelegt.

ANSICHTEN 14 MAX ERNST
Max Ernst (1891-1976) ist eine der schillerndsten Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Der deutsche Maler kam 1922 nach Frankreich und schloss sich der Pariser Surrealistengruppe an. Seine Experimentierfreudigkeit, insbesondere sein Arbeiten mit unterschiedlichsten Materialien und Maltechniken, führte zu aufregenden Entdeckungen. Mit seinem weit gefächerten Werk hat er die Vorstellungen von »Kunst«, von Malerei und Skulptur, beträchtlich erweitert. In der Sammlung Beyeler befinden sich sieben Werke von Max Ernst: vier Bilder und drei Skulpturen. In ANSICHTEN 14 werden die Gemälde Schneeblumen (1929) und Sumpfengel (1940) sowie die eigenwillige Skulptur Der König spielt mit seiner Königin (1944) näher vorgestellt.