Jugendverbände demonstrieren

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"MyMy Cablecom! #joiztv aufs Analognetz!"

Mit dem Slogan  "MyMy Cablecom! #joiztv aufs Analognetz!" protestieren seit heute verschiedene Jugendverbände gegen Cablecom. Sie wollen erreichen, dass die Firma ihre Weigerung aufgibt, das neue Jugend-Fernsehen joiz aufs Analognetz zu nehmen. Cablecom wurde dazu vom Bundesamt für Kommunikation BAKOM verpflichtet, hat aber Rekurs eingelegt. Die Jugendverbände, die sich zum Ziel gesetzt haben, dass die Jugend in der Schweiz mehr positive Präsenz in den Medien bekommt, wenden sich nun mit der Kampagne  "MyMy" an die Öffentlichkeit.

MyMy - so nennt sich das Kampagnen-Bündnis der Jugendverbände - will in den kommenden Tagen auf mymymedia.ch zu weiteren Aktionen aufrufen. Auf Twitter haben sie den Hashtag #mymymedia kreiert, damit MyMy dort gefunden werden kann.

Bei der Kampagne handelt es sich um eine Initiative der okaj zürich - Kantonale Kinder- und Jugendförderung - mit Unterstützung durch den Dachverband offene Jugendarbeit DOJ, der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände SAJV, Infoklick.ch, politnetz.ch, dem Schweizer Dachverband der nicht gewinnorientierten Musikclubs PETZI und anderen Organisationen der Kinder- und Jugendförderung.

Langfristig will man erreichen, dass die Jugend in der Schweiz mehr positive Präsenz in den Medien bekommt. Der neue Sender joiz habe hier ein enormes Potential. Nach Meinung der Jugendverbände könne er zur  "Medienheimat der Schweizer Jugend" werden. Bereits im Vorfeld habe sich gezeigt, dass die Macher ein grosses Engagement für die Schweizer Jugend mitbringen. Mehr Jugend in den Medien, Mitgestaltung statt Fremdbestimmung, Beiträge zur Persönlichkeitsentwicklung, sowie die Förderung der Schweizer Musikszene seien ihnen ein echtes Anliegen.

joiz ist von den offiziellen Stellen der Schweiz ausdrücklich erwünscht, und das BAKOM hat Cablecom verpflichtet, den Sender ins Analognetz aufzunehmen.

Darüber hinaus, so betonen die Jugendverbände, schaffe joiz Jugend-Arbeitsplätze, stehe für eine positive Zukunft, für Innovation und TV 2.0 - alles Bedürfnisse der Jugend.

Die Verbände hatten deshalb bis heute gehofft, Cablecom werde doch noch einlenken, sich aber gleichzeitig in den letzten Tagen auf eine Kampagne vorbereitet. Doch leider habe die Firma sie enttäuscht. Für Jugendliche, die sich kein Digitalfernsehen leisten können oder die auf das Angebot angewiesen sind, für das sich ihre Eltern entscheiden, sei es unabdingbar, dass joiz auch analog ausgestrahlt wird.

Die Verbände bedauern, dass Cablecom sich trotz all der guten Argumente auch zwei Wochen nach dem Sendestart immer noch weigert, joiz ins Analognetz zu nehmen und stattdessen an Bayern 3 fest hält, einem Sender, der in der Schweiz kaum geschaut wird, und der Schweizer Jugend ganz sicher keine Medienheimat bieten könne.

Unter http://www.mymymedia.ch/, auf Facebook (mymymedia) und Twitter (mymymedia) rufen die Jugendverbände Jugendliche zum Mitdenken und Mitmachen auf und werden in den kommenden Tagen weitere Aktionen bekanntgeben.

Weitere Informationen
Daniela Metzger, Kommunikationsverantwortliche okaj zürich
Tel:044 366 50 13
Email: daniela.metzger(at)okaj.ch

Ivica Petrusic, Geschäftsführer okaj zürich
Tel: 044 366 50 17
Mobil: 076 558 05 38
Email: ivica.petrusic(at)okaj.ch