Kinderdorf Pestalozzi
go4peace
Gesucht: Coole Projekte für ein friedliches Miteinander der Kulturen

Junge Menschen dazu motivieren, sich für ein friedliches Zusammenleben der Kulturen einzusetzen: Dieses Ziel verfolgt das Projekt „go4peace“, welches die Stiftung Kinderdorf Pestalozzi anlässlich des 100. Geburtsjahres ihres Gründers Walter Robert Corti lanciert. Ab heute bis 31. Juli 2010 können Schulklassen und Jugendorganisationen Projekte einreichen.
Allein in Zürich leben Menschen aus 164 Kulturen. Damit sie friedlich zusammenleben können, müssen sie sich gegenseitig respektieren. Die existierenden Vorurteile erschweren dies jedoch. Die Stiftung Kinderdorf Pestalozzi sucht Kinder und Jugendliche, die sich durch konkrete Aktivitäten und Projekte für ein friedliches Zusammenleben der Kulturen einsetzen.
Vom Musikclip bis zum Bazar der Kulturen
Eingeladen sind Schulklassen, Projektgruppen und Gruppen aus Jugendorganisationen aller Altersstufen (7-18 Jahre). Das Projekt sollte nicht mehr als drei Jahre zurückliegen und spätestens bis Juni 2010 realisiert sein. Der Form sind dabei keine Grenzen gesetzt: Vom Musikclip, einer Internetplattform über den Begegnungstag bis hin zur Ausstellung oder einem Theaterstück ist alles erlaubt. Bis Anfang August nominiert die Jury insgesamt zwölf Projekte, über die online abgestimmt werden kann. Sechs Projekte, je drei Projekte pro Kategorie, schaffen es aufgrund der Publikumsabstimmung und der Schlussbewertung der Jury in die Prämierung. Ingesamt werden für 12’000 Franken Preisgelder vergeben. Am 11. September 2010, dem 100. Geburtstag des Kinderdorf-Gründers, werden im Rahmen des Tags der offenen Tür im Kinderdorf in Trogen die Gewinner-Projekte mit dem Walter Robert Corti Preis ausgezeichnet. Ausschreibung und Anmeldung unter www.go4peace.ch.
Walter Robert Corti
Im Zentrum des Jubiläumsjahres steht die Grundidee, welche Walter Robert Corti und seine MitstreiterInnen vor über 60 Jahren dazu bewogen hat, das Kinderdorf Pestalozzi zu gründen. In den ersten zirka 20 Jahren lebten dort Kinder, die im Zweiten Weltkrieg einen oder beide Elternteile verloren hatten. Im Laufe der Jahre folgten Kinder aus weiteren Konfliktregionen, wie beispielsweise aus dem Tibet. Corti war der Überzeugung, dass man für ein friedliches Zusammenleben der Kulturen vor allen Dingen bei jungen Menschen ansetzen müsse.




