Medienkonsum und schulische Leistung
Eine Untersuchung von Studierenden der PHSH
Viel Medienkonsum = wenig Schulerfolg?

Der Medienkonsum von Kindern und Jugendlichen ist nach wie vor ein aktuelles Thema. Eine der zentralen Fragen lautet: Wie wirkt er sich auf die schulischen Leistungen aus? Bringen Computerkids schlechte Schulnoten nach Hause, weil sie keine Zeit mehr für die Hausaufgaben haben?
Kann es sein, dass der Fernsehkonsum derart übermächtig wird, dass die Eindrücke aus der Schule gar keinen Platz mehr daneben haben? Und was passiert, wenn Jugendliche Computergames spielen, in denen virtuelle Feinde abgeschlachtet werden? Hat das eine Auswirkung auf ihren Umgang mit Menschen im wirklichen Leben (Sozialkompetenz)? Wenn Kinder Fernsehmorde am Laufmeter mitverfolgen: Werden sie dann unempfindlich für Gewalt auf dem Pausenplatz?
Den Bericht über die Untersuchung von Studierenden der PHSH und Dr. Thomas Meier finden Sie hier.
Dr. Thomas Meier (Dozent Medienbildung und Deutschdidaktik PHSH)
(Der Autor dieses Beitrags bedankt sich herzlich für die Unterstützung von Dr. Markus Kübler, Delegierter für Forschung und Entwicklung an der PHSH, der ihm beim Auswerten der Daten und beim Darstellen der Resultate massgeblich geholfen hat. Ein grosser Dank gebührt auch den Studierenden H06 PHSH, welche die Gruppengespräche mit den Kindern und Jugendlichen geführt und videografiert haben sowie die Daten erfasst haben. Speziell erwähnt sei Tina Ammann, Studentin 1ph PHSH, die die Fernsehsendungen erfasst und gute Ideen zur Auswertung beigesteuert hat.)




