Prävention Essstörungen
«Schau nicht weg!»
Spiegelaktion für ein gesundes Körpergewicht

Die Aktion «Schau nicht weg!» gibt Schulen der Oberstufe sowie Jugend- und Sportvereinen die Möglichkeit, einen Beitrag zur Förderung des gesunden Körpergewichts bei Jugendlichen zu leisten. Ein Zerrspiegel mit altersgerechten Infokarten regt dazu an, sich mit dem eigenen Körperbild auseinander zu setzen und bei Problemen mit dem Essen Hilfe zu suchen. Die Aktion ist für Schulen kostenlos und mit wenig Aufwand verbunden. Trägerin ist pepSUISSE Prävention Essstörungen Praxisnah.
Viele Jugendliche haben heute Angst, zu viel zu essen. Auch Normalgewichtige beobachten, kontrollieren, wägen und vergleichen sich mit anderen und können kaum mehr eine Mahlzeit unbeschwert geniessen. Die Folge ist oft das Gegenteil des Erwünschten: Übergewicht, aber auch Untergewicht, verbunden mit gesundheitsschädigenden Methoden der Gewichtskontrolle, sind weit verbreitet. Hinzu kommt eine permanente Unzufriedenheit mit sich selbst.
Mit der Aktion «Schau nicht weg!» möchte pepSUISSE Jugendliche für die verschiedenen Formen und Folgen von problematischem Essverhalten sensibilisieren. Denn Essstörungen beginnen oft harmlos – und sie haben viel mit einer verzerrten Selbstwahrnehmung zu tun. Der Spiegel zeigt dies auf spielerische Weise, ohne dass jemand zum Mitmachen gezwungen oder bloss gestellt wird: Je nach Standort und Perspektive sehen im Spiegel alle «komisch» aus; das Bild verändert sich durch Bewegung.
Der Spiegel wurde letzten Sommer in Luzerner Strandbädern getestet. Der Pilotversuch zeigte, dass die Botschaft von den Jugendlichen richtig interpretiert wird und die Aktion zu Gesprächen über das Thema anregt.
Schulen können den Zerrspiegel kostenlos ausleihen. Begleitend dazu wird eine Information für Lehrkräfte und für Schüler/innen abgegeben. Auf Wunsch vermittelt pepSUISSE auch Material für den Unterricht und Informationsveranstaltungen für Lehrkräfte oder für Eltern.
Auskunft und Reservationen:
Aktion «Schau nicht weg!»: Elisabeth Curti, Geschäftsleiterin pepSUISSE,
Gubelhangstrasse 6, 8050 Zürich, Telefon 076 416 22 48 / elisabeth.curti(at)pepsuisse.ch
Fachliche Auskunft: Dr. med. Bettina Isenschmid, PEP – Kompetenzbereich für Adipositas, Ernährungspsychologie, Prävention von Essstörungen, Inselspital Bern, Telefon 031 632 08 00 bettina.isenschmid(at)pepsuisse.ch
Wer ist pepSUISSE?
Der Verein pepSUISSE – Prävention Essstörungen Praxisnah – initiiert und fördert kantonale und regionale Projekte sowie Angebote zur Prävention und Früherkennung von Essstörungen und selbstschädigendem Essverhalten. Die Fachberatung wird von den pep-Mitgliedern AES – Arbeitsgemeinschaft Essstörungen in Zürich und PEP Bern gewährleistet. Mehr auf www.pepsuisse.ch




