SFIB
Fachtagung 2009 "zocken, gamen, lernen"
Fachtagung und Fachmesse zum Thema Game based Learning
Die SFIB-Fachtagung 2009 "zocken, gamen, lernen" will die Auseinandersetzung mit Games im Unterricht versachlichen und aufzeigen, wie die Einbindung von Games in schulische Lernarrangements gelingen kann. Die Fachtagung findet am Fr., 28.8.2009, an der UniS in Bern statt. Die Tagung wird durch die Fachmesse "Games in die Schule!" ergänzt, die am Sa., 3.10. 2009 stattfindet.
Games in die Schule! Fachmesse für elektronische Spiele in der Bildung
"Games in die Schule!", die Schweizer Fachmesse für elektronische Spiele in der Bildung wird von der Schweizerischen Fachstelle für Informations- und Kommunikationstechnologien im Bildungswesen (SFIB) durchgeführt. Sie gibt Lehrpersonen, Eltern und Kindern die Gelegenheit, pädagogische und didaktische Aspekte von Games kennenzulernen und bietet Anbietern von elektronischen Games eine Plattform. "Games in die Schule!" findet am Samstag, 3. Oktober 2009, von 10-18 Uhr, im Rahmen der Suisse Toy/E-Games an der Bea Expo in Bern statt.Weitere Informationen zur Ausstellung "Games in die Schule" folgen.
Potentiale im Unterricht
Game Based Learning – der Einsatz von computerbasierten Spielen zu Lern- und Lehrzwecken, kurz Games – bietet das Potential, aktives, selbstgesteuertes, konstruktives, motiviertes, situiertes und soziales Lernen zu unterstützen und zu fördern.Kritische Stimmen sehen Games allerdings eher als Zeitverschwendung an, die zu Vereinsamung, Bewegungsarmut und zu geistiger Verarmung führen und die gewaltverherrlichend und suchtbildend sind. Im Dialog bleiben Der konstruktive Dialog wird durch diese gegensätzlichen Ansichten bestimmt, die allgemeine Diskussion aber eher negativ geführt und Strategien begünstigt, die Games in schulischen Umgebungen vermeiden, umgehen oder sogar verbieten – mit der Konsequenz, dass sich der mediale Graben zwischen Spielern und Nicht-Spielern, zwischen dem Medienerleben zu Hause und in der Schule vergrössert.
Motivation und Medienpädagogik
Die Abgrenzung zwischen elektronischen Games, die von der Spieleindustrie angeboten werden und elektronischen Darbietungen von Lerninhalten mit spielerischen Elementen ist fliessend. Die Wechselwirkung zwischen den in der Freizeit gespielten elektronischen Games und einem schulischen Bildungssysteme, welches Kinder verantwortungsvoll auf ein Leben in der realen Welt vorbereitet bildet einen Schwerpunkt der Tagung.Für das Bildungssystem ist von Interesse, wie und mit welchen Mitteln die Motivation zum Spielen von Games in Lernarrangements genutzt werden kann, welchen Einfluss Games als noch eher ausserschulischen Aktivitäten auf das Bildungssystem haben und welche medienpädagogischen Aufgaben damit auf die Schulen zukommen.
Die Tagung bietet Antworten auf folgende Fragen:
- Welche Typen von Games gibt es, was charakterisiert sie, wie werden sie gespielt?
- Welche didaktischen Potentiale haben Games?
- Welche medienpädagogischen Herausforderungen stellen Games für die Schule dar?
- Welche erprobten pädagogischen Szenarien zur Integration von Games in Lernarrangements liegen vor?
Anmeldung
Die Fachtagung, für die Sie sich ab sofort anmelden können, kostet Fr. 150.00. Der Eintrittspreis beinhaltet Verpflegung und einen kostenlosen Eintritt zur SFIB-Ausstellung „Games in die Schule!“ (3. Oktober 2009, im Rahmen der Suisse Toy/E-Games, Bea Expo Bern)
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