Schaffhauser Menschenrechtstage
Vom 25. November bis 12. Dezember 2009
Die Schaffhauser Menschenrechtstage stossen Jahr für Jahr auf breites Interesse. Gemeinsames Ziel der inzwischen über 20 Veranstalter ist es darum, den begonnen Menschenrechtsdiskurs fortzusetzen, zu vertiefen und mit einem interessierten Publikum darüber nachzudenken, wie der Schutz der Menschenrechte nachhaltig verbessert werden kann. Im UNO-Jahr der Menschenrechtsbildung sollen mit dem vielseitigen Veranstaltungsprogramm insbesondere auch Lehrpersonen angesprochen werden, welche ihr eigenes Wissen erweitern und sich mit Fachleuten und Betroffenen austauschen wollen.
Die insgesamt 16 Veranstaltungen beleuchten ganz unterschiedliche Aspekte der Menschenrechtsthematik. Anlässlich der Auftaktveranstaltung hält Ulrich Tilgner im Stadttheater einen Vortrag über interkulturelle Konflikte. Das weitere Programm enthält eine Lichtinstallation zum Thema Todesstrafe, Informationsabende mit Bildern und Videos zur aktuellen Menschenrechtslage in Sri Lanka und Tibet, eine Weiterbildung sowie eine Plakatausstellung zum Thema Rassismus, einen Diskussionsabend über den Datenschutz in der Schweiz, einen Workshop zu Fragen über den Islam in der Schweiz, diverse Standaktionen, eine Ausstellung mit Gedichten gegen Gewalt an Frauen, einen Erlebnisbericht zweier Menschenrechtsbeobachter aus dem Westjordanland, eine Podiumsdiskussion zur Problematik von Gewalt im Alter, Videoclips von Jugendlichen, einen Menschenrechtsgottesdienst, ein Politkabarett und eine Präsentation von Büchern und Medien zum Thema: Freiheit, Schutz und Menschenrecht in der Informationsgesellschaft.
Detaillierte Angaben zu den einzelnen Veranstaltungen finden Sie auf der Website des Veranstalterkollektivs: www.schaffhauser-menschenrechtstage.ch oder auch hier und hier.
Finanziell unterstützt werden die Schaffhauser Menschenrechtstage durch den Kanton und die Stadt Schaffhausen, die beiden Landeskirchen und die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen und Gemeinden im Kanton Schaffhausen. Dank diesen Beiträgen und dem Einsatz vieler Freiwilliger sind die meisten Veranstaltungen kostenlos.




