Staatssekretariat Bildung+Forschung

Diese Seite drucken (in neuem Fenster)

Die gymnasiale Maturität in Diskussion

Die gymnasiale Maturität in Diskussion

Das Schweizer Bildungssystem befindet sich im Wandel. Stehen gegenwärtig nicht zuletzt im Hochschulbereich wichtige Reformen an, so hat sich auch die gymnasiale Matur innerhalb eines sich ändernden Umfelds neuen Gegebenheiten und Anforderungen zu stellen.

Der Blick in die Geschichte der gymnasialen Matur zeigt: Während der letzten hundert Jahre war die Kritik eine treue Begleiterin aller Reformen, dies insbesondere dann, wenn es um die gesamtschweizerische Anerkennungsregelung der Matur ging. Neu ist heute aber, dass neben der Kritik an Einzelpunkten zunehmend die Qualität der gymnasialen Ausbildung und der Maturität grundsätzlich in Frage gestellt wird . Dies ist darum besonders ernst zu nehmen, weil damit der Stellenwert der Maturität als allgemeingültiger Hochschulzulassungsausweis insgesamt zur Disposition steht.

 

Früher waren Änderungen an der bestehenden Gymnasial- und Maturitätsordnung jeweils für Jahre oder gar Jahrzehnte gültig und akzeptierter Massstab für das Handeln der Schulen. Heute hat jedoch kaum mehr eine Reform längeren Bestand. Dass einzelne Entscheide und deren Umsetzung in immer kürzeren Abständen hinterfragt, evaluiert und geändert werden, trägt nicht immer zwingend zur Qualitätsverbesserung bei. Anderseits hat diese Entwicklung auch ihre positiven Seiten: Sie stellt sicher, dass immer wieder versucht wird, aus Fehlern der Vergangenheit zu lernen und die Ausbildung zeitgemäss zu gestalten.

 

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.