Stiftung Bildung und Entwicklung
Studien zu Nord-Süd-Partnerschaften in der LehrerInnen-Bildung
Partnerschaften zwischen Pädagogischen Hochschulen und Lehrerbildungsinstitutionen im Süden und Osten fördern Wissen und Erfahrungen, die für Lehrpersonen im heutigen Kontext der Globalisierung wichtig sind. Zwei soeben erschienene Studien analysieren nun diese Zusammenarbeit in der Lehrerbildung.
In Partnerschaften zwischen pädagogischen Hochschulen und Lehrerbildungsinstitutionen in Ländern des Ostens und des Südens erhalten die Studierenden wie auch die Dozierenden die Möglichkeit, in einen Austausch mit Partnerinnen und Partnern aus einem anderen Land zu treten und ihr Verständnis für Bildung im Kontext weltweiter Zusammenhänge zu vertiefen.
Zwei soeben erschienene Studien liefern nun theoretische Grundlagen und beleuchten aus unterschiedlichen Perspektiven Chancen und Stolpersteine von institutionellen Nord-Süd-Hochschulpartnerschaften. Sie dienen zugleich als Arbeitsinstrument, mit dem vorhandenes Wissen und bisherige Erfahrungen für bestehende und neue Partnerschaften in der Lehrerinnen – und Lehrerbildung nutzbar gemacht werden. Indem sie die Abläufe und den Mehrwert einer solchen Zusammenarbeit deutlich machen, sind diese Studien aber auch für andere Arten von Nord-Süd Partnerschaften, zum Beispiel auf Schulebene, eine reiche Inspirationsquelle.
Sieber, Priska & Lottenbach, Samantha (Hrsg.) (2009). Nord-Süd-Partnerschaftsperspektiven in der Lehrerinnen- und Lehrerbildung. Reihe: Internationale Perspektiven in Bildungsfragen, Bd. 1. Münster, Hamburg, Berlin, Wien, London, Zürich: LIT Verlag. http://www.lit-verlag.de/isbn/3-8258-1894-4
Christine Bänninger, Antonietta Di Giulio & Christine Künzli: Nord-Süd Partnerschaft an Pädagogischen Hochschulen – eine Fallstudie. Als PFD abrufbar unter www.globaleducation.ch > Rubrik «Projekte»
Weitere Informationen: www.globaleducation.ch > Rubrik «Projekte» oder:
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