Verkehrshaus
"Augen im All" - Ein neues Programm im Verkehrshaus-Planetarium

- Start einer Ariane-5
Mit «Augen im All» lanciert das Planetarium im Verkehrshaus ein neues spannendes Programm zu 400 Jahre beobachtende Astronomie von der Vergangenheit in die Gegenwart – von Galileo Galilei’s Fernrohr bis zu den 2009 gestarteten Beobachtungssatelliten Herschel und Planck. Ab 7. Mai 2009 täglich zu sehen im Verkehrshaus-Planetarium in Luzern.
Anlässlich des bevorstehenden Starts der Satelliten Herschel und Planck gestaltete die europäische Weltraumorganisation ESA gemeinsam mit Planetarien eine aufwändige Vorführung, die ab Mai 2009 in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu sehen sein wird. Als Galileo Galilei vor vierhundert Jahren sein Fernrohr gen Himmel richtete, konnte er erstmals sehen und beweisen, dass die alten Theorien über den Kosmos falsch waren. Es war der Beginn eines heftigen Disputs unter Gelehrten und zugleich der Auftakt der modernen Naturwissenschaft.
Heute stehen uns Riesenteleskope auf hohen Bergen zur Verfügung, mit denen wir bis an den Rand des beobachtbaren Universums blicken. Doch Vieles sehen diese Instrumente nicht, weil die Lufthülle der Erde das Licht filtert – unsichtbares Licht, weit jenseits des sichtbaren Spektrums und doch voller Informationen. Im Weltall, oberhalb der Erdatmosphäre, können Satelliten dieses »unsichtbare« Licht einfangen.
Der Start zweier Weltraumteleskope mit einer gewaltigen Ariane-Rakete steht bevor, während sich das Kontrollteam vorbereitet. Der Satellit Herschel soll das langwellige, für unsere Augen unsichtbare Infrarotlicht ferner Galaxien aufspüren und die Geburt von Sternen und Planeten sichtbar machen. Das Teleskop Planck soll die geheimnisvolle Hintergrundstrahlung erforschen, woran sich die Frage anknüpft: Was steckt hinter diesem ältesten Licht des Universums?
Teleskope haben unsere Sicht des Kosmos grundlegend verändert. Doch die Frage nach ausserirdischen Lebensformen wird man mit Teleskopen wohl nicht direkt beantworten können. Ein guter Ort für diese Forschung ist unser Nachbarplanet Mars. Deshalb wird die Europäische Weltraumorganisation ESA ein Fahrzeug auf den Roten Planeten schicken, um dort nach Spuren von Leben zu suchen – eine spannende Aufgabe, die jeden fasziniert, der zum Nachthimmel hinaufblickt.
Eine von der ESA gemeinsam mit Planetarien gestaltete Show soll die moderne Weltraumastronomie verständlich und erlebbar machen. Aufwändige Computeranimationen, echte Bilder von Teleskopen und eine lebendige Geschichte sorgen für emotionale Spannung und fundierten Inhalt gleichermaßen.
Mehr als dreissig Planetarien und die Europäische Weltraumorganisation ESA haben an diesem Projekt mitgearbeitet und präsentieren die Show «Augen im All – Vorstoss ins unsichtbare Universum» ab dem 8. Mai im Internationalen Jahr der Astronomie 2009 in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Website www.planetariumshow.eu bietet detaillierte Informationen zu den Startterminen in den teilnehmenden Planetarien.
Quelle: ESA / www.planetariumshow.eu
Programmbiographie:
Originaltitel: Augen im All – Vorstoss ins unsichtbare Universum
Produzent: ESA mit deutschsprachigen Planetarien
Dauer: 50 Minuten
Sprachen: Deutsch (Simultanübersetzungen folgen per Juni in Französisch, Italienisch und Englisch)
Alter: Empfohlen ab 10 Jahren
Links: www.planetarium-luzern.ch; www.planetariumshow.eu
Programmstart: 7. Mai 2009 im Verkehrshaus-Planetarium
Vorführungen: Täglich, 16 Uhr. Für Schulklassen ab 40 Personen, auch um 11 Uhr oder um 13 Uhr,
bitte reservieren unter Tel. 041 375 75 75.
LehrerInfo - Storyboard
http://www.verkehrshaus.ch/upload/docs/pdf/factsheet_augen-im-all.pdf




