Warum wir Schule doof fanden und welche Schulformen etwas daran geändert hätten

Schulblatt alternative Schularten

Wir wollen ja nicht immer meckern, dazu ist unser Schulblatt wirklich nicht da. Wir haben uns oft darüber unterhalten, was uns in der Schule wirklich gestört hat und wie es hätte sein müssen, damit wir mehr Spaß an der Sache haben. Wir haben ein wenig recherchiert und sind erschüttert: Unser subjektives Leid hätte vermieden werden können, wenn wir die Chance auf eine alternative Schulform bekommen hätten.


Das ist kein Vorwurf an unsere Eltern oder so etwas, sondern einfach mal ein Gedanke. Okay, wären wir tatsächlich in andere Schulen gegangen, hätten wir uns vielleicht nie getroffen. Ansonsten hätte eine der Schul-Alternativen aber viele Vorteile gebracht, hier zeigen wir einmal einen Auszug beziehungsweise zwei Beispiele:

Ich kann meinen Namen tanzen: Die Waldorfschule

Ja, das ist der Running Gag, wenn es um die Waldorfschule geht. Namen tanzen und sonst nichts lernen, so lautet das Vorurteil. Aber es werden soziale Kompetenzen gelehrt, und zwar ruhig, realitätsnah und praxisbezogen. Es wird viel gebaut und draußen in der Natur gemacht. Rudolf Steiner war ein cooler Typ, der wirklich Ahnung hatte, was Kinder brauchen.


Bewegung statt dieser langweilige Frontalunterricht, das hätte wahrscheinlich schon geholfen. Auch wäre uns wahrscheinlich nicht schon in der Grundschule die Lust vergangen, indem man uns mit Schulnoten demotiviert. Die Waldorfschule geht 12 Jahre und man bekommt einen Abschluss, der zwar staatlich nicht anerkannt ist, aber manche Arbeitgeber stehen drauf. Das ist garantiert nicht so, weil sie tatsächlich ihren Namen tanzen können. Die Absolventen haben den Ruf, dass sie zu den richtig guten Teamplayern gehören und was im Kopf haben.

Hilfe zur Selbsthilfe: Die Montessori-Schule

In so einer Schule werden, ganz vereinfacht gesagt, die Kinder einfach in einen vorbereiteten Raum gesteckt und kümmern sich dann selbst. Dadurch, dass man sie in Ruhe lässt, benutzen sie die Umgebung und die Utensilien, um zu lernen. Es gibt viele Projekte und somit sind die Schulfächer nicht streng voneinander getrennt, sondern eine Angelegenheit wird von jeder Seite beleuchtet:


Der mathematischen, sprachlichen, geschichtlichen, physikalischen Seite und so weiter. Vom Alter her werden die Kinder gemischt, damit sie sich gegenseitig helfen und voneinander lernen. Das passiert durch Gruppendynamik, aber auch aus Langeweile. Jeder hat ja das Bedürfnis, etwas zu schaffen. Lang, lang ist´s her. Ohne den Druck und die Vorschriften in der normalen Schule wären wir vielleicht Erfinder geworden, sogar die Chantal! Die soziale Ader wird auch gefördert.

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